Kremer Porsche 962 C

 

Als am 1. Januar 1985 im Sportgesetz der FIA die Sicherheitsmerkmale des IMSA-Beschlusses übernommen wurden, war das, dass aus für den erfolgreichen Porsche 956. Als Nachfolger wurde der Typ 962 C entwickelt. Bei diesem wurden aufgrund der neuen Sicherheitsbestimmungen grundlegende Änderungen vorgenommen.

Die Vorderachse wurde um 12 Zentimeter nach vorn versetzt und damit der Radstand auf 2,77 Meter verlängert. Für den 962 C standen verschiedene Antriebsaggregate von 2,65 bis 3,0 Liter Hubraum zur Verfügung, die Leistung erreichte dabei weit über 700 PS in den Hubraum starken Motoren.


Nach einem bereits erfolgreichen Einsatz des 962 CK6 in den vorherigen Jahren, gefahren von Bernd Schneider, setzte Kremer Racing 1992 die Weiterentwicklung dieses Fahrzeuges in der Interserie ein, den Porsche Kremer 962 CK7-1, pilotiert von Manuel Reuter.
Manuel Reuter und Harry Toivonen übernahmen Schneiders Cockpit in der Saison 1991.
1992 folgte eine Weiterentwicklung mit zusätzlicher Luftansaugung auf der Motorhaube.
Am 30. August 1992 stand der fünfte Lauf der Interserie auf dem Programm. Nachdem man von den vorherigen vier Rennen, drei gewinnen konnte und eines auf Platz zwei beendete, war der Fokus im idyllischen Most auf Sieg gerichtet.


In einem spektakulären Rennen fuhr Manuel Reuter mit dem Porsche 962 CK7-1 den ersten Platz ein und behauptete damit die Tabellenspitze der Interserie.

 

 

Technische Daten Porsche 962

Gruppe C, Division C 1

 

 

 

Saison: 1985 - 1993

 

Stückzahl: 3 Werksautos plus Weiterentwicklungen

 

Motor: Sechzylinder-4 Takt- Boxermotor, wassergekühlt, aus Leichtmetall

 

Getriebe: synchronisiertes Porsche Fünfgang-Renngetriebe

 

Differenzial: Kein Differentialgetriebe, sondern starrer Achsdurchtrieb

 

Chassis: Aluminium-Monocoque, genietet mit integriertem Überrollkäfig

 

Karosserie: Siebenteilige GFK Kevlar-Aluminium-Außenhaut

 

Verdichtet: 9,5:1

 

Hubraum: 2994 ccm

 

Leistung: 541kW (700 PS) bei 8200 U/min

 

Max. Drehmoment: 710 Nm bei 5000 U/min

 

Aufladung: zwei Abgasturbolader von KKK  (Kühne,Kopp,Kausch) mit Ladeluftkühlern Luft/Wasser

 

Ladedruck: ca. 1,3 bar, vom Fahrer verstellbar

 

Fahrwerk: vorn Einzelradaufhängung, Bilstein Gasdruckstoßdämpfer

                 hinten Einzelradaufhängung am Getriebe aufgehangen,

                 Bilstein Gasdruckstoßdämpfer

 

Bremsen: vorn: Hydraulische Zweikreis-Scheibenbremse; Zwei Festsättel je Rad vorne und          

                 hinten, Innenbelüftet

                 hinten: Hydraulische Zweikreis-Scheibenbremse; Zwei Festsättel je Rad vorne und          

                 hinten, Innenbelüftet

 

 Räder: Speedline Magnesium Felgen einteilig,

            vorn 12 x 16"

            hinten 15 x 16"

 

Leergewicht: 850 kg

 

Höchstgeschwindigkeit: bei längster Übersetzung ca. 400 km/h

 

 

 

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